Renata Alt und EU-Währungskommissar Oli Rehn besuchen Eberspächer

Michael Theurer MdEP, Renata Alt und EU-Kommissar Olli Rehn, v.l.
Michael Theurer MdEP, Renata Alt und EU-Kommissar Olli Rehn, v.l.
Gleichwohl gebe es in der Bundesrepublik noch Raum, die Binnenwirtschaft zu stärken, insbesondere durch zielgenauere Rahmenbedingungen, so Rehn. Er wies daraufhin, dass auch die Senkung der Steuerbelastung zur Steigerung des Konsums im Land beitragen könne. Michael Theurer unterstrich ei dem Zusammenhang, dass die Hinweise aus der EU-Kommission ernst genommen werden sollten. Aus seiner Sicht müssten "die sich aus den hohen Exportüberschüssen ergebenen Chancen sinnvoll genutzt werden, indem Gelder in Investitionen in Bildung, Infrastruktur und gemeinsamen Projekten von öffentlichen und privaten Partnern fließen".

Zu den besseren Rahmenbedingungen zählen für Alt zudem Steuersenkungen, vor allem zum Abbau der sogenannten kalten Progression, die vorwiegend den Mittelstand belastet, indem jegliche Lohnerhöhung durch höhere Steuern und Abgaben abgeschöpft wird. Eine Absage erteilte sie auch einseitigen Lohnerhöhungen, wie sie die politische Linke fordert.

Zuvor hatten Theurer, Rehn und Alt mit der Geschäftsführung der IHK Stuttgart über die Zukunft des Euros gesprochen.


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